PLDA (probabilistische lineare Diskriminanzanalyse)
Ein kalibriertes Bewertungsverfahren, das entscheidet, ob zwei Stimmabdrücke vom selben Sprecher stammen.
PLDA, also die probabilistische lineare Diskriminanzanalyse, ist ein statistisches Verfahren, mit dem entschieden wird, ob zwei Stimmabdrücke vom selben Sprecher stammen. Statt eines rohen Ähnlichkeitswerts liefert sie einen kalibrierten Wert, der berücksichtigt, wie stark Stimmen von Natur aus variieren, wodurch Übereinstimmungsentscheidungen über verschiedene Sprecher und Bedingungen hinweg zuverlässiger werden.
In der Stimmbiometrie wird die PLDA-Bewertung häufig zusätzlich zur einfachen Kosinus-Ähnlichkeit oder an deren Stelle verwendet, weil sich ihre Kalibrierung in vertrauenswürdigere Schwellenwerte für Annahme und Ablehnung übersetzt.